Hier finden Sie alle Pressemitteilungen von MEDI GENO Deutschland e.V. zu politischen, standespolitischen und rechtlichen Themen, zu Fach- und Hausarztverträgen, zur elektronischen Arztvernetzung und zu weiteren aktuellen MEDI-Themen.

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News und Pressemitteilungen

Debatte um TSVG: Ärzteverband MEDI GENO Deutschland warnt vor längeren Wartezeiten auf Facharzttermine

Der fachübergreifende Ärzteverband MEDI GENO Deutschland e. V. warnt davor, die durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) eingeführten extrabudgetären Zuschläge für die Vermittlung von dringenden Facharztterminen zu streichen. Eine Abschaffung dieser Regelung würde vor allem zu einer Reduzierung der verfügbaren Facharzttermine und noch längeren Wartezeiten führen.

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17 Jahre HZV-Vertrag der AOK Baden-Württemberg – Neue Studie belegt bessere Versorgung mit effizienterer Patientensteuerung

Die aktuelle Evaluation zeigt eindeutige Vorteile der HZV gegenüber der Regelversorgung: 2022 verzeichnete die HZV-Gruppe 3,1 Millionen Hausarztkontakte mehr und 1,36 Millionen weniger unkoordinierte Facharztbesuche ohne Überweisung – dieses konstant hohe Niveau zeigt sich schon seit Jahren. Des Weiteren konnten laut Hochrechnungen von 2011 bis 2022 bei 119.000 Diabetikerinnen und Diabetikern mehr als 9.200 schwerwiegende Komplikationen vermieden werden, darunter rd. 700 Amputationen sowie ca. 4.800 Herzinfarkte und Schlaganfälle.

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Telefonische Krankschreibung: MEDI fordert Ende der Scheindebatte und mehr Prävention sowie Gesundheitskompetenz, um Resilienz der Bevölkerung zu stärken

In den aktuellen Diskussionen um die telefonische Krankenschreibung mahnt der fachübergreifende Ärzteverband MEDI Baden-Württemberg e. V. die Debatte nicht „rein symptomorientiert“ zu führen. Die entscheidende Frage sei: Warum ist die deutsche Bevölkerung zunehmend häufiger krank? MEDI fordert ein Ende der Scheindebatte sowie stärkere Investitionen in Prävention, sprechende Medizin und Gesundheitskompetenz, um die Resilienz in der Bevölkerung in Zeiten von schweren Krisen zu stärken.

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MEDI fordert effiziente Digitalisierung sowie Entbürokratisierungs-Offensive im Gesundheitswesen

MEDI Baden-Württemberg e. V. kritisiert die mangelhafte Digitalisierung des Gesundheitswesens. In den Praxen zeige sich täglich, wie ineffizient und fragil die digitale Infrastruktur des Gesundheitswesens sei. Der Ärzteverband mahnt, dass eine entlastende Digitalisierung sowie ein massiver Bürokratieabbau zu den wichtigsten Faktoren für eine stabile und finanzierbare ambulante Versorgung gehören und fordert deshalb eine Entbürokratisierungs-Offensive.

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Ambulante Versorgung in Baden-Württemberg: Ärztliche Leistungen von rund 1,78 Milliarden seit 2015 wegen Budgetierung nicht vergütet

Laut einer aktuellen Auswertung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) auf Antrag des Ärzteverbands MEDI Baden-Württemberg e. V. wurden erbrachte ärztliche Leistungen von Vertragsärztinnen und -ärzten sowie Vertragspsychotherapeutinnen und -therapeuten in den vergangenen zehn Jahren in einer Höhe von rund 1,78 Milliarden Euro aufgrund der Budgetierung nicht vergütet. MEDI geht davon aus, dass es sich bundesweit um einen zweistelligen Milliardenbetrag handelt und warnt eindringlich davor, „die ambulante Versorgung kaputtzusparen“.

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ePA: MEDI startet bundesweite Umfrage in den Praxen und fordert zeitliche Verschiebung der Sanktionen

Rund zwei Monate nach dem gesetzlich verpflichtenden Start der elektronischen Patientenakte (ePA) für Vertragsärztinnen und Vertragsärzte sowie vertragsärztlich tätige Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten führt der fachübergreifende Ärzteverband MEDI GENO Deutschland e. V. eine bundesweite Umfrage zur Praktikabilität und Akzeptanz der ePA unter seinen Mitgliedern durch. Zudem fordert der Verband die zeitliche Verschiebung der geplanten Sanktionen für Vertragspraxen.

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Notfallreform: Zusätzliche Leistungen müssen vergütet werden und dürfen ambulante Versorgung nicht gefährden

Notfallreform: Zusätzliche Leistungen müssen vergütet werden und dürfen ambulante Versorgung nicht gefährden

Der fachübergreifende Ärzteverband MEDI GENO Deutschland e. V. begrüßt die geplante Notfallreform, warnt aber zugleich vor erheblichem zusätzlichen Personalaufwand und einer gefährlichen Ressourcenverschiebung, die die reguläre ambulante Versorgung gefährden könnte. Der Verband fordert Zusatzvergütungen sowie Refinanzierungen für die vorgesehenen 24/7-Versorgungstrukturen sowie die Einbindung der niedergelassenen Ärzteschaft in die Reformvorhaben.

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Apothekenreform: Ärzteverband MEDI fordert Dispensierrecht und Entlastung der Praxen – statt Kompetenzen zu verlagern

MEDI Baden-Württemberg e. V. kritisiert die politischen Pläne, Apotheken im Rahmen der geplanten Apothekenreform deutlich mehr Befugnisse zu übertragen. Aus Sicht von MEDI brauchen Arztpraxen vor allem Entlastung durch Bürokratieabbau, die Entbudgetierung und eine effizientere Digitalisierung – statt einer Verschiebung medizinischer Kompetenzen. Zusätzlich fordert der Verband das Dispensierrecht für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Bereitschaftsdienst und Notdienst, um die Handlungsfähigkeit zu stärken und die Versorgung – insbesondere in ländlichen Regionen – zu verbessern.

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