Der MEDIVERBUND
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Der MEDIVERBUND unterstützt als fachübergreifende Organisation seit über 20 Jahren erfolgreich niedergelassene Arztpraxen in allen politischen und wirtschaftlichen Belangen, damit sich Praxen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Ziele des MEDIVERBUNDS sind: Sicherung und Optimierung der ambulanten Versorgung, Abbau von Bürokratie, Optimierung von Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Praxen sowie Modernisierung und Digitalisierung von Arbeitsprozessen.

Wie ist der MEDIVERBUND organisiert?

Der MEDIVERBUND ist eine wirksame Interessenvertretung und arbeitet auf Bundesebene im Verein MEDI GENO Deutschland e. V. mit Mitgliedsverbänden aus insgesamt 13 Bundesländern und mit anderen fachübergreifenden und fachgebundenen Verbänden zusammen. Auch die Kooperation mit regionalen Ärztekammern und der Bundesärztekammer ist wichtig, um berufsrechtliche Rahmenbedingungen für die MEDI-Mitglieder zu verbessern und die Versorgung der Bevölkerung auf hohem Niveau zu halten und weiterzuentwickeln. Der MEDIVERBUND besteht aus dem Verein MEDI Baden-Württemberg e. V., der die politischen Ziele formuliert und umsetzt und die wirtschaftlichen Ziele für die MEDIVERBUND AG vorgibt.

Wer kann Mitglied werden?

Alle niedergelassenen Haus- und Fachärztinnen und -ärzte, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Deutschland, die vorwiegend in der ambulanten Versorgung freiberuflich oder angestellt tätig sind, können Mitglied werden. Auch angestellte Ärztinnen und Ärzte in der Facharztweiterbildung, nichtärztliche Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Ausbildung und Studierende der Humanmedizin können dem MEDIVERBUND als Mitglieder beitreten.

Was sind die politischen Ziele?

Die politischen Ziele des MEDIVERBUNDS sind die Sicherung der ambulanten Versorgung der Bevölkerung durch belastbare und zukunftsfähige Rahmenbedingungen, die Entwicklung neuer sektorenübergreifender Strukturen sowie die Einbindung anderer Gruppen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Versorgung im Gesundheitswesen. Die Herausforderung dabei: die Versorgung einer alternden Bevölkerung bei rückläufiger Behandlungskapazität.

Ein weiteres zentrales Anliegen ist das Streikrecht für die niedergelassene Haus- und Fachärzteschaft, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten. Eine gestärkte Verhandlungsposition gegenüber Vertragspartnern im Gesundheitswesen und politischen Entscheidungsträgern wird mittel- und langfristig zu besseren und damit tragfähigeren Konfliktlösungen führen – analog zur Tarifautonomie in anderen gesellschaftlichen Bereichen.

Der MEDIVERBUND legitimiert seine politischen und wirtschaftlichen Ziele durch breite Diskussion und Beteiligung der Mitglieder und Vorstandsgremien. Die Informations- und Entscheidungsprozesse werden durch eine starke Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Fach- und Publikumsmedien sichtbar gemacht. Auch regelmäßige Mitgliederbefragungen transportieren Stimmungsbilder in die Öffentlichkeit. Der Verbund ist außerdem mit eigenen Medien wie dem MEDI-Blog und der MFA-Webseite, aber auch durch Präsenz auf relevanten Social-Media-Kanälen mit wachsender Community in der Öffentlichkeit erfolgreich vertreten. Unverzichtbar ist auch der Dialog mit den Mitgliedern vor Ort in den Netzstrukturen der Regionen (GbRen).

Was sind die wirtschaftlichen Ziele?

Das Kernziel ist eine kalkulierbare, feste Vergütung auf Basis betriebswirtschaftlicher Kenngrößen. Die Umsetzung der Selektivverträge im haus- und fachärztlichen Bereich entspricht dem Leitsatz des MEDIVERBUNDS, fachübergreifende Versorgung zu sichern und weiterzuentwickeln. Die Selektivverträge sind bundesweit einmalig und eine Errungenschaft des MEDIVERBUNDS in Kooperation mit den Krankenkassen, den regionalen KVen und der KBV.

Welche Leistungen erhalten Arztpraxen?

Der MEDIVERBUND unterstützt niedergelassene Praxen mit hilfreichen Serviceangeboten in Sachen Praxis- und Sprechstundenbedarf, Versicherungen, Datenschutz, Qualitätsmanagement, Arbeitsschutz, betriebsmedizinische Betreuung, Notfalltraining sowie Fort- und Weiterbildung. Auch die betriebswirtschaftliche und juristische Beratung gehört dazu. Dabei greift der Verbund intern auf exzellentes Expertenwissen von Juristen, Medizinern und Gesundheitsökonomen zurück.

Was bietet der MEDIVERBUND für berufliche Weiterbildung?

Der MEDIVERBUND bietet umfangreiche Fortbildungen und Veranstaltungen sowohl für den medizinischen als auch für den wirtschaftlichen Bereich und das Praxismanagement an. Dabei wird mit Top-Experten zusammengearbeitet. Die Fortbildungen richten sich an die Ärzteschaft sowie an das medizinische Fachpersonal. Zusätzlich hat der MEDIVERBUND für die Weiterbildung das Institut für fachübergreifende Fortbildung und Versorgungsforschung der MEDI Verbünde e.V. (IFFM) gegründet. Das Institut bietet zusätzliche Angebote zur Weiterbildung für Mitglieder und Nichtmitglieder an. Diese Angebote decken unter anderem die DMP- und Qualitätszirkelanforderungen sowie die Qualitätszirkelnachschulungen im Rahmen der Haus- oder Facharztverträge ab, die psychosomatische Grundausbildung und die weiterführende Ausbildung zur EFA®. Das IFFM ist zunehmend auch in der Versorgungsforschung tätig. Dazu gibt es gemeinsame Projekte, an denen Krankenkassen, Fachgruppenverbände, Pharmaunternehmen und Universitäten beteiligt sind.

Der MEDIVERBUND Campus gehört zu den führenden Bildungsplattformen für das Gesundheitswesen und ermöglicht den Besuch rein digitaler Weiterbildungen und Veranstaltungen.

Wie begleitet der MEDIVERBUND Praxen in die Versorgungszukunft?

Der MEDIVERBUND stellt sich aktiv den Herausforderungen der Digitalisierung. Im Vordergrund stehen transparente Prozesse zur Optimierung von Abläufen mit bestmöglichem Nutzen für die Mitglieder. Neueste Tools und Programme für ein effizientes Praxismanagement werden von der internen IT für Praxen alltagstauglich entwickelt und bereitgestellt.

Die Vernetzung der niedergelassenen Praxen untereinander und auch sektorenübergreifend ist eine zentrale Voraussetzung für die zukünftige Versorgung der Bevölkerung. IT-Technik muss im Praxisalltag hilfreich und nutzbringend sein, den Belangen des Datenschutzes genügen und bezahlbar bleiben. Staatlich verordnete und nicht am Praxisnutzen und an der Verbesserung der Versorgung orientierte IT-Vernetzung lehnt der MEDIVERBUND ab.

Der Verbund stellt sich auch den Herausforderungen des Generationswechsels und des modernen Arbeitens bei niedergelassenen Haus- und Fachärztinnen und -ärzten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten, die zunehmend als Angestellte und mit flexibler Arbeitszeit tätig sein möchten. Die MEDI-MVZ in ärztlicher Hand werden je nach Bedarf von der Planung über die Gründung bis hin zur administrativen Betreuung begleitet.

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