Gesundheitswesen

MEDI fordert effiziente Digitalisierung sowie Entbürokratisierungs-Offensive im Gesundheitswesen

MEDI Baden-Württemberg e. V. kritisiert die mangelhafte Digitalisierung des Gesundheitswesens. In den Praxen zeige sich täglich, wie ineffizient und fragil die digitale Infrastruktur des Gesundheitswesens sei. Der Ärzteverband mahnt, dass eine entlastende Digitalisierung sowie ein massiver Bürokratieabbau zu den wichtigsten Faktoren für eine stabile und finanzierbare ambulante Versorgung gehören und fordert deshalb eine Entbürokratisierungs-Offensive.

mehr lesen

MEDI-Ärztin veröffentlicht Graphic Novel über Brustkrebs

Als Frauenärztin kannte Dr. Bärbel Grashoff Brustkrebs lange ausschließlich aus der Behandlerperspektive. Dann erkrankte sie selbst und merkte: Fachwissen allein reicht nicht aus, um die Diagnose zu verarbeiten. In ihrer Graphic Novel “Das Ende der Unversehrtheit“ verknüpft sie persönliche Erfahrungen mit medizinischem Wissen und macht komplexe Fakten durch Visualisierung verständlich.

mehr lesen

Haus- und Facharztverträge: “Blaupause für Frau Warkens Primärarztmodell”

Die Regierung will laut Koalitionsvertrag ein Primärarztmodell einführen. Dr. Cathérine Hetzer-Baumann ist Vorstandsmitglied bei MEDI und Hausärztin in Altenriet. Im Interview mit der MEDITIMES erklärt sie, warum das Primärarztsystem nur in Kombination mit den Selektivverträgen funktioniert und wie Bürokratie die ärztliche Arbeit täglich einschränkt.

mehr lesen

“Die ePA ist die Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat”

Der Psychiater und Autor Dr. Andreas Meißner warnt in seinem Buch vor einem Bruch der Schweigepflicht durch die elektronische Patientenakte (ePA). Sein Wissen hat er als Mitglied der ePA-Taskforce bei MEDI eingebracht. Im Gespräch erläutert Meißner, warum er die aktuelle ePA für problematisch hält und wie Digitalisierung der Versorgung dienen kann.

mehr lesen

Apothekenreform: Ärzteverband MEDI fordert Dispensierrecht und Entlastung der Praxen – statt Kompetenzen zu verlagern

MEDI Baden-Württemberg e. V. kritisiert die politischen Pläne, Apotheken im Rahmen der geplanten Apothekenreform deutlich mehr Befugnisse zu übertragen. Aus Sicht von MEDI brauchen Arztpraxen vor allem Entlastung durch Bürokratieabbau, die Entbudgetierung und eine effizientere Digitalisierung – statt einer Verschiebung medizinischer Kompetenzen. Zusätzlich fordert der Verband das Dispensierrecht für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Bereitschaftsdienst und Notdienst, um die Handlungsfähigkeit zu stärken und die Versorgung – insbesondere in ländlichen Regionen – zu verbessern.

mehr lesen

ePA: MEDI GENO Deutschland hofft auf „nicht zu holprigen Start“

Ab heute ist die Nutzung und Befüllung der elektronischen Patientenakte (ePA) für Vertragsärztinnen und ‑ärzte sowie vertragsärztlich tätige Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten gesetzlich verpflichtend. Praxisabläufe dürfen laut MEDI GENO Deutschland e. V. durch die ePA nicht gestört werden. Der fachübergreifende Ärzteverband fordert die Politik auf, hinsichtlich Praktikabilität und Datensicherheit weiter nachzubessern – in enger Abstimmung mit der niedergelassenen Ärzte- und Psychotherapeutenschaft.

mehr lesen

Finanzkommission Gesundheit: MEDI kritisiert Ausschluss der niedergelassenen Ärzteschaft

Der fachübergreifende Ärzteverband MEDI Baden-Württemberg e. V. kritisiert, dass Bundesgesundheitsministerin Nina Warken für die Finanzkommission Gesundheit ausschließlich Vertreterinnen und Vertreter aus Universitäten und Kliniken berufen hat, um Maßnahmen zur Stabilisierung der Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu erarbeiten. MEDI warnt davor, die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten mit ihrer wichtigen Praxiserfahrung auszuschließen.

mehr lesen