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MEDI Baden-Württemberg e. V.
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Mit dem Notfallkoffer hat MEDI einige Ideen und Instrumente für Sie, mit denen Sie die Leistungskürzungen in Ihrer Praxis sichtbar machen können – auch, um Druck auf die Politik auszuüben.

 

Tipps und Ideen für die Praxis:

 

  1. Wochenstundenuhr: Hängen Sie eine Uhr sichtbar für Ihre Patientinnen und Patienten in Ihrer Praxis auf, die anzeigt, wie viele reguläre Sprechstunden in dieser Woche noch für eine qualitativ hochwertige Versorgung zur Verfügung stehen.

 

  1. Quartalsuhr: Alternativ oder ergänzend zur Wochenstundenuhr können Sie auch eine Quartalsuhr aufhängen, die das noch verbleibende Quartalsbudget (RLV) darstellt. Sie können dazu Spielzeuguhren nutzen oder selbst im Praxisteam etwas basteln.

 

  1. Sprechzeiten-Sanduhr: Definieren Sie eine feste Sprechstundenzeit und lassen Sie während der Sprechstunde eine Sanduhr mitlaufen. Erläuterung für Patientinnen und Patienten: Dies dient zur Visualisierung und zur Vermeidung einer Überlastung der Praxisstrukturen. Im Internet können Sie Sanduhren mit verschiedenen Laufzeiten bestellen.

 

  1. GKV-Termine: Gestalten Sie Ihre Sprechzeiten nach dem zugewiesenen Budget unter Berücksichtigung der Mindestsprechstundenzeiten. 

 

  1. Serviceleistungen: Reduzieren oder streichen Sie alle freiwilligen Serviceleistungen.

 

Selbstverständlich bleiben die medizinisch notwendige Versorgung, die Behandlung akuter Erkrankungen sowie gesetzliche und berufsrechtliche Verpflichtungen uneingeschränkt gewährleistet. Die dargestellten Maßnahmen dienen ausschließlich der transparenten Kommunikation organisatorischer und personeller Kapazitätsgrenzen im Praxisalltag.

 

Sie haben Fragen zur Patientenkampagne?

Ansprechpartnerin:

Jill Sayer

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