Praxen bedroht – Patienten in Not
Home 5 Praxen bedroht – Patienten in Not
Das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ist ein direkter Angriff auf die ambulante Versorgung und die Arbeit von uns niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Mit Praxisschließungen und unserer Praxiskampagne unter dem Motto „Praxen bedroht – Patienten in Not“ werden wir uns in den kommenden Monaten massiv gegen diesen politischen Kurs wehren – mit signifikanten Auswirkungen auf die ambulante Versorgungslage.

Ab 2027 sollen der vertragsärztlichen Versorgung rund 2,7 Milliarden Euro entzogen werden. Gleichzeitig sollen extrabudgetäre Vergütungen für zusätzliche Termine und offene Sprechstunden gestrichen und die Haus- und Facharztverträge geschwächt werden. Dieses Gesetz sendet ein fatales Signal: Engagement in der ambulanten Versorgung wird nicht honoriert, sondern beschnitten.

Machen Sie mit – unterstützen Sie unsere Praxiskampagne, um gemeinsam auf die prekäre Versorgungslage hinzuweisen.

Unsere Maßnahmen gegen das GKV-Sparpaket:

 

  • Praxisschließung: MEDI ruft zu bundesweiten und ganztägigen Praxisschließungen am Mittwoch, 10. Juni 2026, auf, an denen interne Fortbildungen zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz stattfinden können. Praxisvertretungen müssen regional und eigenständig vor Ort von den Praxen organisiert werden. Weitere Infos finden Sie hier.

 

  • Praxisplakate: Drucken Sie sich unsere Plakate auf unserer Website aus – als Information für Ihre Patientinnen und Patienten. Die Plakate zum Download finden Sie hier.

 

  • Patienteninformation: Drucken Sie sich unsere Patienteninformation aus, um Ihre Patientinnen und Patienten über die aktuelle Lage und weitere Einschnitte bei der Versorgung aufzuklären. Die Informationen zum Download finden Sie hier.

 

  • Notfallkoffer: Nutzen Sie unseren sogenannten Notfallkoffer als Ideenkatalog. Wir haben darin ein paar Tipps und Ideen zusammengestellt, wie Sie künftig Ihre unbezahlten Leistungen begrenzen und für Ihre Patientinnen und Patienten sichtbar machen können. Hier geht es zum Notfallkoffer.

 

  • MEDI-Briefe Bundestagsabgeordnete: Wir schreiben seitens MEDI Baden-Württemberg und MEDI GENO Deutschland aktuell alle Bundestagsabgeordneten an mit der Bitte, dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz nicht zuzustimmen.
MEDI Baden-Württemberg e. V.
Liebknechtstraße 29 70565 Stuttgart Tel.: 0711 80 60 79-219 Fax.: 0711 80 60 79-7219 pressestelle@medi-verbund.de

Sie haben Fragen zur Praxiskampagne?

 

Ansprechpartnerin:

Jill Sayer

Tel.:  0711 806079-219 E-Mail: unternehmenskommunikation@medi-verbund.de

Laden Sie hier den MEDI-Mitgliedsflyer herunter!