Die MEDI-Listen für die Ärztekammerwahlen füllen sich und das Wahlprogramm steht. Der Wahlkampf für die Wahlen im kommenden Herbst ist somit gestartet. MEDI-Chef Dr. Norbert Smetak freut sich auf spannende Veranstaltungen und Diskussionen und eine starke fachübergreifende Stimme in der Kammer.
„Endlich geht es los. Die Ärztekammerwahlen sind für MEDI wichtige Wahlen, denn es geht um eine starke Stimme in der ärztlichen Selbstverwaltung – fachübergreifend. Denn das macht uns aus. Wir orientieren uns nicht an Einzelinteressen und lassen uns von Kassen und Politik nicht spalten, sondern suchen gemeinsam nach modernen Versorgungskonzepten und Lösungen, um die Ärzteschaft und die medizinische Versorgung in Baden-Württemberg zu stärken“, betont der MEDI-Vorsitzende Dr. Norbert Smetak. Smetak freut sich auf einen spannenden Wahlkampf und konstruktive Diskussionen: „Mit unserer hybriden Tour de Ländle im kommenden September setzen wir auf das persönliche Gespräch in Baden-Württemberg vor Ort und tauschen uns parallel mit allen Regionen auch in Online-Formaten aus.“
Tanja Reiners
» Iris Lasser, niedergelassene Orthopädin, Sprecherin Young MEDI:
„Ich engagiere mich für die Wahlen, weil ich überzeugt bin, dass wir nur fachübergreifend etwas bewegen können – ganz im Sinne von MEDI. Dafür müssen wir gemeinsam die ärztliche Selbstverwaltung aktiv nutzen! Mein Ziel ist eine praxisnahe und zeitgemäße Weiterbildung, die sich mit Familie und Berufsalltag vereinbaren lässt. Wir brauchen moderne, digitale Formate, die flexibel und realistisch in unseren Alltag passen. Auch der MFA-Ausbildung müssen wir dringend mehr Aufmerksamkeit schenken.
Ein weiteres Herzensthema ist für mich die Vereinbarkeit von Familie und Praxis. Als Mutter und niedergelassene Orthopädin kenne ich den täglichen Spagat. In Zeiten mangelnder Kinderbetreuung benötigen wir einen längeren Einsatz der Sicherstellungsassistentinnen und -assistenten, damit sich nach dem Studium mehr Frauen für die Freiberuflichkeit entscheiden.“
» Dr. Bernhard Schönemann, niedergelassener Unfallchirurg, Geschäftsführender Vorstand MEDI Baden-Württemberg e. V.:
„Ich möchte mich in der Ärztekammer für ein gemeinsames Auftreten der Ärzteschaft gegenüber der Politik und für den Erhalt der freien Niederlassung einsetzen. Das sind meine wichtigsten Positionen: Die Gründung von MVZ unter ärztlicher Leitung, um Geldabfluss an Kapitalgesellschaften zu vermeiden. Das Streikrecht – auch für niedergelassene Ärzte. Eine sinnvolle und aus gereifte Digitalisierung, die den Ärzten in der alltäglichen Arbeit nutzt und sie nicht noch zusätzlich belastet, wie wir es leider im Praxisalltag erleben.
Ich fordere bei zunehmendem Ärztemangel zudem die Delegation von ärztlichen Leistungen statt einer Substitution, wie von der Politik geplant – beispielsweise durch die geplante Apothekenreform. Ich bin ausdrücklich gegen die MRT-Veranlassung durch Physiotherapeuten oder auch gegen gynäkologische Ab striche durch Nichtärzte oder -ärztinnen.“
» Dr. Cathérine Hetzer-Baumann, niedergelassene Hausärztin, Geschäftsführender Vorstand MEDI Baden-Württemberg e. V.:
„Mit Blick auf die bevorstehenden Ärztekammerwahlen sehe ich mich auch als Bindeglied zur Stärkung der Ärzteschaft für mehr Unterstützung, Solidarität und Zusammenhalt – interkollegial, interprofessionell, interdisziplinär sowie intersektoral. Solidarität und Zusammen halt bei den entscheidenden Themen der Nieder gelassenen sind essenziell. Nur, wenn wir unsere Kräfte bündeln und als Team das Ziel fokussieren, können wir anhaltenden Erfolg sichern, unsere Freiberuflichkeit erhalten, unseren Beruf auch für nachfolgende Generationen attraktiv gestalten, Rahmenbedingungen unserer Arbeit verbessern und perspektivisch das Gesundheitssystem, insbesondere die ambulante Versorgung in Deutschland, retten! Nur GEMEINSAM sind wir STARK! Daher mein Appell an alle für mehr Solidarität und Zusammenhalt!“



