Laut einer aktuellen Auswertung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) auf Antrag des Ärzteverbands MEDI Baden-Württemberg e. V. wurden erbrachte ärztliche Leistungen von Vertragsärztinnen und -ärzten sowie Vertragspsychotherapeutinnen und -therapeuten in den vergangenen zehn Jahren in einer Höhe von rund 1,78 Milliarden Euro aufgrund der Budgetierung nicht vergütet. MEDI geht davon aus, dass es sich bundesweit um einen zweistelligen Milliardenbetrag handelt und warnt eindringlich davor, „die ambulante Versorgung kaputtzusparen“.
Gesundheitssystem
Ärztinnen und Ärzte zwischen Hamsterrad und Selbstfürsorge
Hoher Zeitdruck, viel Verantwortung, emotionale Belastung und gesundheitspolitische Frustration: Viele Ärztinnen und Ärzte fühlen sich ausgebrannt. Psychosomatiker und Psychotherapeut Dr. Christian Messer erklärt, warum Selbstfürsorge kein Egoismus ist – und was Praxen und Politik zur Entlastung beitragen können.
ePA: MEDI startet bundesweite Umfrage in den Praxen und fordert zeitliche Verschiebung der Sanktionen
Rund zwei Monate nach dem gesetzlich verpflichtenden Start der elektronischen Patientenakte (ePA) für Vertragsärztinnen und Vertragsärzte sowie vertragsärztlich tätige Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten führt der fachübergreifende Ärzteverband MEDI GENO Deutschland e. V. eine bundesweite Umfrage zur Praktikabilität und Akzeptanz der ePA unter seinen Mitgliedern durch. Zudem fordert der Verband die zeitliche Verschiebung der geplanten Sanktionen für Vertragspraxen.
Gesundheitsförderung: MEDI-Sprechstunde für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
MEDI engagiert sich nicht nur für die ambulante medizinische Versorgung in ganz Baden-Württemberg, sondern auch für die Gesundheit seiner Mitarbeitenden. Mit einer Gesundheitsoffensive startete MEDI dieses Jahr erste Aktionen, um medizinisches Fachwissen zu teilen, den Teamgeist zu fördern und die Belegschaft zu stärken.
Notfallreform: Zusätzliche Leistungen müssen vergütet werden und dürfen ambulante Versorgung nicht gefährden
Der fachübergreifende Ärzteverband MEDI GENO Deutschland e. V. begrüßt die geplante Notfallreform, warnt aber zugleich vor erheblichem zusätzlichen Personalaufwand und einer gefährlichen Ressourcenverschiebung, die die reguläre ambulante Versorgung gefährden könnte. Der Verband fordert Zusatzvergütungen sowie Refinanzierungen für die vorgesehenen 24/7-Versorgungstrukturen sowie die Einbindung der niedergelassenen Ärzteschaft in die Reformvorhaben.
Notfallreform: Zusätzliche Leistungen müssen vergütet werden und dürfen ambulante Versorgung nicht gefährden
Der fachübergreifende Ärzteverband MEDI GENO Deutschland e. V. begrüßt die geplante Notfallreform, warnt aber zugleich vor erheblichem zusätzlichen Personalaufwand und einer gefährlichen Ressourcenverschiebung, die die reguläre ambulante Versorgung gefährden könnte. Der Verband fordert Zusatzvergütungen sowie Refinanzierungen für die vorgesehenen 24/7-Versorgungstrukturen sowie die Einbindung der niedergelassenen Ärzteschaft in die Reformvorhaben.
Neue MEDI-Plattform: Gewalt in Praxen sichtbar machen
Mit einer neuen Online-Meldeplattform will MEDI Gewalt in Arztpraxen sichtbar machen. Ziel ist es, belastbare Daten für die politische Arbeit zu gewinnen – und damit den Weg für mehr Prävention und besseren Schutz der Praxisteams zu ebnen.
“Die ePA ist die Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat”
Der Psychiater und Autor Dr. Andreas Meißner warnt in seinem Buch vor einem Bruch der Schweigepflicht durch die elektronische Patientenakte (ePA). Sein Wissen hat er als Mitglied der ePA-Taskforce bei MEDI eingebracht. Im Gespräch erläutert Meißner, warum er die aktuelle ePA für problematisch hält und wie Digitalisierung der Versorgung dienen kann.
Apothekenreform: Ärzteverband MEDI fordert Dispensierrecht und Entlastung der Praxen – statt Kompetenzen zu verlagern
MEDI Baden-Württemberg e. V. kritisiert die politischen Pläne, Apotheken im Rahmen der geplanten Apothekenreform deutlich mehr Befugnisse zu übertragen. Aus Sicht von MEDI brauchen Arztpraxen vor allem Entlastung durch Bürokratieabbau, die Entbudgetierung und eine effizientere Digitalisierung – statt einer Verschiebung medizinischer Kompetenzen. Zusätzlich fordert der Verband das Dispensierrecht für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Bereitschaftsdienst und Notdienst, um die Handlungsfähigkeit zu stärken und die Versorgung – insbesondere in ländlichen Regionen – zu verbessern.
Apothekenreform: Ärzteverband MEDI fordert Dispensierrecht und Entlastung der Praxen – statt Kompetenzen zu verlagern
MEDI Baden-Württemberg e. V. kritisiert die politischen Pläne, Apotheken im Rahmen der geplanten Apothekenreform deutlich mehr Befugnisse zu übertragen. Aus Sicht von MEDI brauchen Arztpraxen vor allem Entlastung durch Bürokratieabbau, die Entbudgetierung und eine effizientere Digitalisierung – statt einer Verschiebung medizinischer Kompetenzen. Zusätzlich fordert der Verband das Dispensierrecht für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Bereitschaftsdienst und Notdienst, um die Handlungsfähigkeit zu stärken und die Versorgung – insbesondere in ländlichen Regionen – zu verbessern.



