Gesundheitspolitik

Ambulante Versorgung in Baden-Württemberg: Ärztliche Leistungen von rund 1,78 Milliarden seit 2015 wegen Budgetierung nicht vergütet

Laut einer aktuellen Auswertung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) auf Antrag des Ärzteverbands MEDI Baden-Württemberg e. V. wurden erbrachte ärztliche Leistungen von Vertragsärztinnen und -ärzten sowie Vertragspsychotherapeutinnen und -therapeuten in den vergangenen zehn Jahren in einer Höhe von rund 1,78 Milliarden Euro aufgrund der Budgetierung nicht vergütet. MEDI geht davon aus, dass es sich bundesweit um einen zweistelligen Milliardenbetrag handelt und warnt eindringlich davor, „die ambulante Versorgung kaputtzusparen“.

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ePA: MEDI startet bundesweite Umfrage in den Praxen und fordert zeitliche Verschiebung der Sanktionen

Rund zwei Monate nach dem gesetzlich verpflichtenden Start der elektronischen Patientenakte (ePA) für Vertragsärztinnen und Vertragsärzte sowie vertragsärztlich tätige Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten führt der fachübergreifende Ärzteverband MEDI GENO Deutschland e. V. eine bundesweite Umfrage zur Praktikabilität und Akzeptanz der ePA unter seinen Mitgliedern durch. Zudem fordert der Verband die zeitliche Verschiebung der geplanten Sanktionen für Vertragspraxen.

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MEDI-Ärztin veröffentlicht Graphic Novel über Brustkrebs

Als Frauenärztin kannte Dr. Bärbel Grashoff Brustkrebs lange ausschließlich aus der Behandlerperspektive. Dann erkrankte sie selbst und merkte: Fachwissen allein reicht nicht aus, um die Diagnose zu verarbeiten. In ihrer Graphic Novel “Das Ende der Unversehrtheit“ verknüpft sie persönliche Erfahrungen mit medizinischem Wissen und macht komplexe Fakten durch Visualisierung verständlich.

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Notfallreform: Zusätzliche Leistungen müssen vergütet werden und dürfen ambulante Versorgung nicht gefährden

Notfallreform: Zusätzliche Leistungen müssen vergütet werden und dürfen ambulante Versorgung nicht gefährden

Der fachübergreifende Ärzteverband MEDI GENO Deutschland e. V. begrüßt die geplante Notfallreform, warnt aber zugleich vor erheblichem zusätzlichen Personalaufwand und einer gefährlichen Ressourcenverschiebung, die die reguläre ambulante Versorgung gefährden könnte. Der Verband fordert Zusatzvergütungen sowie Refinanzierungen für die vorgesehenen 24/7-Versorgungstrukturen sowie die Einbindung der niedergelassenen Ärzteschaft in die Reformvorhaben.

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Notfallreform: Zusätzliche Leistungen müssen vergütet werden und dürfen ambulante Versorgung nicht gefährden

Notfallreform: Zusätzliche Leistungen müssen vergütet werden und dürfen ambulante Versorgung nicht gefährden

Der fachübergreifende Ärzteverband MEDI GENO Deutschland e. V. begrüßt die geplante Notfallreform, warnt aber zugleich vor erheblichem zusätzlichen Personalaufwand und einer gefährlichen Ressourcenverschiebung, die die reguläre ambulante Versorgung gefährden könnte. Der Verband fordert Zusatzvergütungen sowie Refinanzierungen für die vorgesehenen 24/7-Versorgungstrukturen sowie die Einbindung der niedergelassenen Ärzteschaft in die Reformvorhaben.

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Haus- und Facharztverträge: “Blaupause für Frau Warkens Primärarztmodell”

Die Regierung will laut Koalitionsvertrag ein Primärarztmodell einführen. Dr. Cathérine Hetzer-Baumann ist Vorstandsmitglied bei MEDI und Hausärztin in Altenriet. Im Interview mit der MEDITIMES erklärt sie, warum das Primärarztsystem nur in Kombination mit den Selektivverträgen funktioniert und wie Bürokratie die ärztliche Arbeit täglich einschränkt.

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“Die ePA ist die Antwort auf eine Frage, die niemand gestellt hat”

Der Psychiater und Autor Dr. Andreas Meißner warnt in seinem Buch vor einem Bruch der Schweigepflicht durch die elektronische Patientenakte (ePA). Sein Wissen hat er als Mitglied der ePA-Taskforce bei MEDI eingebracht. Im Gespräch erläutert Meißner, warum er die aktuelle ePA für problematisch hält und wie Digitalisierung der Versorgung dienen kann.

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