YOUNG MEDI: Gemeinsam für eine starke Zukunft

Eine Gruppe junger MEDI-Ärztinnen und -Ärzte, sowie Psychotherapeuten und -therapeutinnen setzt sich zusammen, bildet die Arbeitsgruppe YOUNG MEDI und beschließt, eine eigene Liste für die nächste KV-Wahl aufzustellen. Das Rad soll nicht neu erfunden werden, es soll sich weiter in die richtige Richtung drehen … Wie so oft wird es darauf ankommen, dass sich ausreichend viele engagieren.

Die jungen Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeuten und -therapeutinnen die sich in Baden-Württemberg niederlassen oder in Praxen und MVZ arbeiten, sind in der Kassenärztlichen Vereinigung BaWü bisher kaum repräsentiert. Das soll sich durch die Liste „YOUNG MEDI“ ändern: Dr. Cathérine Hetzer-Baumann, Altenriet und Dr. Wolfgang von Meißner, Baiersbronn sind auf den beiden ersten Plätzen der Liste zu finden. Andreas Schmitt, ein weiterer Sprecher der YOUNG-MEDI-Gruppe, kandidiert zudem auf der Hauptliste von MEDI, auch hier soll ein Zeichen für den Generationenwechsel gesetzt werden. Das Team sieht sich nicht als Konkurrenz zur MEDI-Liste, sondern als sinnvolle Ergänzung im MEDIVERBUND. „Wir wollen in der KV-Vertreterversammlung den jungen und den jung niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten eine Stimme verleihen und bei berufspolitischen Weichenstellungen dabei sein“, sagt von Meißner.

Hetzer-Baumann ist Fachärztin für Allgemeinmedizin aus Überzeugung und „Landärztin aus Leidenschaft“. Weiterbildung und Niederlassung hat sie erfolgreich über die Bühne gebracht – für eine Mutter mit vier Kindern hierzulande nicht ganz einfach. Genau da setzt auch ihre Kritik an den Rahmenbedingungen an, mit denen junge Ärztinnen und Ärzte zu kämpfen haben. „Nicht nur meckern, sondern machen!” könnte ein weiteres Motto der YOUNG MEDI-Gruppe sein.

Andreas Schmitt ist Facharzt Chirurg und Gefäßchirurgie. Er wünscht sich auch in Zukunft eine eigentümergeführte ambulante ärztliche Versorgung, in der es möglich ist, wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten. „Wir müssen alle an einem Strang ziehen, um die ambulante Versorgung wieder attraktiv zu machen.“

Die vierte Sprecherin der Gruppe ist Dr. Christine Blum. Ihre Biografie zeigt, wie sie die Herausforderungen als Ärztin und Mutter erfolgreich meistert. Sie ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, hat als Ärztin in Weiterbildung zwei Kinder bekommen und ist inzwischen in der hausärztlichen Praxis ihres Vaters angestellt. Auch sie möchte „die Chance der Selbstständigkeit“ unbedingt nutzen und ist auch bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Die ersten Schritte sind getan, nun wollen die YOUNG MEDIS der nächsten Generation Gleichgesinnte suchen. Ohne große Hürden sollen Interessierte der Gruppe beitreten können, in der auch angestellte Ärztinnen und Ärzte vertreten sind. Ebenso gibt es bewusst keine starren Altersgrenzen. Ganz deutlich daher auch der Aufruf aus YOUNG MEDI, sich als Kandidatin und Kandidat für die KV-Wahl im Sinne der Gruppe zur Verfügung zu stellen. Ob aktiv gestaltet oder passiv regiert wird, hängt davon ab, welches Engagement die neue Generation an den Tag legen wird. Wer bei YOUNG MEDI mit dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen, sich zu melden.

Andreas Schmitt / Ruth Auschra

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3 Kommentare

  1. Dr.Wolfgang Bosch

    Gratulation.
    weiter so.
    Ein Generationswechsel ist angesagt, der die tollen Fortschritte und Erungenscjhaften von Medi weiterentwickelt und vorantreibt.
    Alles Gute

    Antworten
  2. Wolfgang Bensch

    Wäre es dem Namensvetter möglich, die tollen “Geschichten” von MEDI etwas genauer zu schildern?

    Antworten
  3. Dr. Jürgen Siebert

    Die Ziele von MEDI waren schon immer zukunftsorientiert. Es freut mich, dass auch jüngere Ärzte die Ziele aufnehmen und an die neuen Herausforderungen anpassen.
    Eine der vielen Herausforderung ist die Nachhaltigkeit, in Arztpraxen und der KV. Wird sich da YOUNG MEDI auch positionieren?

    Antworten

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