Selektivverträge: Keine Beschränkungen für Video- und Telefonsprechstunden

Gute Nachrichten: In den Selektivverträgen des MEDIVERBUND mit der AOK Baden-Württemberg und der Bosch BKK wurden mit der Neudefinition der Arzt-Patienten-Kontakte (APK) dauerhafte Lösungen für telemedizinische Behandlungen gefunden. Ein entscheidender Vorteil für teilnehmende Praxen: Eine Fallzahl- oder Mengenbeschränkung gibt es hier nicht.

Auch die Kennzeichnung von Video- oder Telefonkontakten bleibt überschaubar und ist nur einmalig erforderlich, wenn im gesamten Behandlungsfall ausschließlich Fernkontakte stattgefunden haben.

Dem gegenüber stehen seit dem 01.04.2022 im EBM bei der Videosprechstunde wieder eine Mengen- und Fallzahlbegrenzung. Danach dürfen Ärztinnen, Ärzte und Psychotherapeutinnen und -therapeuten maximal 30 Prozent ihrer Patientinnen und Patienten (Behandlungsfälle) mit ausschließlicher Videosprechstunde behandeln. Leistungen, die im Rahmen einer Videosprechstunde durchgeführt werden können, sind je Vertragsarzt oder Behandler pro Quartal auf 30 Prozent je GOP limitiert. Auch die Abrechnung von Telefonkontakten sind nun in der Regelversorgung wieder beschränkt.

Wieder einmal zeigen die Vertragspartner, dass sich Selektivverträge am tatsächlichen Bedarf orientieren und innovative Patientenversorgung ohne Kürzungen, Deckelungen oder Abrechnungsausschlüsse möglich ist.

Alle Informationen rund um die Selektivverträge und unsere Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner finden Sie auf der MEDI-Webseite im Bereich Verträge und Abrechnung.

Social Media

Folgen Sie uns auf unseren Plattformen.

Messenger-Service

Erhalten Sie Neuigkeiten von MEDI direkt per App „Notify“ auf Ihr Smartphone.

Aktuelle MEDI-Times

MEDI-Newsletter

Mit dem kostenfreien MEDI-Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über aktuelle Themen und die neuesten Angebote. Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden!

Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden.*

Auf Facebook kommentieren!

0 Kommentare

Einen Kommentar zum Thema schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

„Niemand kann solche Belastungen alleine durchstehen“

„Niemand kann solche Belastungen alleine durchstehen“

Ärztinnen und Ärzte und ihre Angestellte werden bedroht, weil sie Corona-Impfungen durchführen. Der aktuelle Fall der Linzer Ärztin Dr. Lisa-Maria Kellermayr zeigt, welchem Druck viele von ihnen ausgesetzt sind. Hass, Hetze und Morddrohungen haben bei der 36-Jährigen zum Suizid geführt. Aus diesem traurigen aktuellen Anlass veröffentlichen wir ein Interview mit dem Fachanwalt für Strafrecht und Fachanwalt für Medizinrecht Matthias Klein ein zweites Mal. Er klärt über die Rechtslage auf. 

Schwierige Patienten: Durchhalten in Krisenzeiten – Teil 1

Schwierige Patienten: Durchhalten in Krisenzeiten – Teil 1

Praxisteams klagen immer häufiger über respektloses Verhalten von Patientinnen und Patienten. Die Pandemie und die aktuelle Krise verschärfen die Situation. Die Stimmung in der Gesellschaft ist zunehmend aufgeheizt, die Menschen sind besorgt um ihre Zukunft. Wie geht man mit diesen Herausforderungen professionell um? Und wie kann man sich emotional schützen? Katrin Holzinger ist Gesundheitsökonomin und Cognitive-Coach im Dr. Holzinger Institut und gibt in unserer zweiteiligen Serie Tipps.