HZV: Südwest-AOK erhält eine millionste elektronische Krankmeldung

Versicherte, die in der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) der AOK Baden-Württemberg eingeschrieben sind, kennen sie schon seit Juli 2019: Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU). Ende September wurde die eAU nun bereits zu einem millionsten Mal in der Selektivversorgung von AOK, MEDI und Hausärzteverband in Baden-Württemberg genutzt und von einer an der elektronischen Arztvernetzung teil-nehmenden Praxis an die Südwestkasse übermittelt.

Dr. Berthold Dietsche, Vorsitzender des Hausärzteverbands Baden-Württemberg, und Dr. Werner Baumgärtner, Vorstandvorsitzender von MEDI Baden-Württemberg und MEDI GENO Deutschland, sind einer Meinung: „Wir beweisen seit mehr als zwei Jahren mit der eAU in der HZV, dass wir ein sicheres, schnelles und datenschutzkonformes System haben, das einfach funktioniert. Von der ab 1. Oktober gesetzlich eingeführten eAU erwarten wir das nicht – das zeigen uns Rückmeldungen aus den Praxen.“

Mit dem Start in der Regelversorgung soll die digitale Übermittlung für alle gesetzlich Versicherten per Knopfdruck möglich werden. Mit einem Klick soll die ausstellende Arztpraxis den früheren „gelben Schein“ direkt und digital an die Krankenkasse senden – womit Übertragungsfehler, verspätete Krankengeldzahlungen und überflüssige Bürokratie bei allen Beteiligten beseitigt werden sollen.

Bis Ende des Jahres AU in Papierform möglich
Nachdem die Digitalisierung des AU-Scheins bereits zum 1. Januar 2021 in der Regelversorgung vorgesehen war, tritt sie nun mit Verspätung zum 1. Oktober in Kraft. Sie kann jedoch nur bedingt ihre Wirkung entfalten, da die dafür notwendige Technik noch nicht bei allen Arztpraxen verfügbar ist, weshalb Praxen bis 31. Dezember 2021 noch die AU in Papierform ausstellen können. Auf diese Übergangsregelung haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband geeinigt.

Die Vorteile der digitalen Übertragung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung liegen auf der Hand und sind in der HZV Alltag – die eAU macht die Arbeitsschritte für behandelnde Ärztinnen und Ärzte einfacher, reduziert Übertragungsfehler und spart Versicherten Zeit und Porto. Johannes Bauernfeind, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg sagt: „Die eAU in der HZV ist ein herausragendes Beispiel für funktionierende, regionale Versorgungsgestaltung im Gesundheitswesen. Vor allem hinsichtlich Effizienz, Schnelligkeit und Bürokratieabbau. Ich bin sehr gespannt, wann die eAU in der Regelversorgung das von sich behaupten kann.“

Social Media

Folgen Sie uns auf unseren Plattformen.

Messenger-Service

Erhalten Sie Neuigkeiten von MEDI direkt per App „Notify“ auf Ihr Smartphone.

Aktuelle MEDI-Times

MEDI-Newsletter

Mit dem kostenfreien MEDI-Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über aktuelle Themen und die neuesten Angebote. Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden!

Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden.*

Auf Facebook kommentieren!

0 Kommentare

Einen Kommentar zum Thema schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Menschen bei MEDI: Christian Baumann

Christian Baumann ist Facharzt für Allgemeinmedizin und ärztlicher Leiter des MEDI­MVZ Aalen. In Aalen ist er auch aufgewachsen. Dennoch ist sein Horizont nicht auf Schwaben begrenzt: Baumann hat neun...

Menschen bei MEDI: Christian Baumann

Menschen bei MEDI: Christian Baumann

Christian Baumann ist Facharzt für Allgemeinmedizin und ärztlicher Leiter des MEDI­MVZ Aalen. In Aalen ist er auch aufgewachsen. Dennoch ist sein Horizont nicht auf Schwaben begrenzt: Baumann hat neun Jahre als Arzt in Australien gearbeitet, um in der Nähe seiner kanadisch­australischen Frau zu leben.

MEDI fordert 3G-Regel für niedergelassene Ärzteschaft

MEDI fordert 3G-Regel für niedergelassene Ärzteschaft

Um Patientinnen, Patienten und Praxisteams zu schützen, insbesondere ältere und multimorbide Patientinnen und Patienten, fordert der erweiterte Vorstand von MEDI Baden-Württemberg politisch Verantwortliche auf Länder- und Bundesebene auf, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte mindestens die 3G-Regel praktizieren zu lassen – ausgenommen sind Notfälle.