Neue Teamleiterin im Service-Center

Als Teamleiterin in der Abrechnungsabteilung der MEDIVERBUND AG jongliert Carina Willbold routiniert mit Zahlen. Zusätzlich leitet sie seit 1. Mai das Service-Center und baut mitten in der Pandemie ein neues Team auf. Gut, dass die Gesundheits-Ökonomin Herausforderungen liebt!

MEDI: Frau Willbold, wie sind Sie zu MEDI gekommen?

Willbold: Angefangen habe ich als Werkstudentin aus der Universität Hohenheim in der Vertragsabteilung. Das ist lange her. Seit 2018 bin ich Teamleitung der Vertragsumsetzung und koordiniere das Teilnahmemanagement, unterstütze die Vertragsabteilung bei der Verhandlung neuer Facharztverträge und kümmere mich um die Erstellung von internen Analysen.

MEDI: Das klingt nach hoher Mathematik und viel Verantwortung. Zusätzlich sind Sie seit einem Monat die neue Chefin des Service-Centers. Ist das nicht eine ziemliche Herausforderung?

Willbold: Ja (lacht), während einer Pandemie ein neues Team zu übernehmen, stellt uns natürlich vor Herausforderungen. Aktuell hat das Team vier Mitarbeiterinnen, Claudia Schwendt und Simone Kiefer sind erst seit einigen Monaten bei uns. Wir mussten uns ja kennenlernen, ohne dass es die üblichen Treffen im Büro oder beim Mittagessen gibt. Aber wir sprechen uns regelmäßig in Videokonferenzen. Zum Glück ist das Service-Center ein tolles Team und auch in der Abrechnungsabteilung bekomme ich sehr viel Unterstützung, zum Beispiel übernimmt Lisa Gnannt viele Aufgaben bei den internen Analysen. Es gibt in beiden Teams ähnliche Aufgabengebiete und dadurch hoffentlich Synergieeffekte, zum Beispiel beim Versand von Rundschreiben.

MEDI: Was unterscheidet das Service-Center von einer Telefonzentrale?

Willbold: Die Kolleginnen leisten deutlich mehr. Sie kümmern sich um die tägliche Post, den Versand von Rundschreiben und die Organisation von Meetings und Veranstaltungen. Aktuell sind es nur kleine Termine, die unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Es müssen zum Beispiel immer Raumgröße und die Zahl der Teilnehmenden beachtet werden. Grundsätzlich ist das Team eine Art Hotline für das gesamte Unternehmen. Am Telefon müssen die Mitarbeiterinnen aus den oft spärlichen Informationen der Anrufer den richtigen Ansprechpartner für jedes Anliegen herausfiltern. Das setzt eine umfassende Kenntnis von Projekten und Abläufen im Unternehmen voraus, die sich ständig erweitern. Und nicht zuletzt sind die Kolleginnen mit Rat und Tat zur Stelle, wenn Probleme zu lösen sind. Manchmal sind sie sogar eine Art Kummerkasten für aufgewühlte Vertragsteilnehmer.

MEDI: Letztes Stichwort: Pandemie

Willbold: Aktuell befinden sich viele MEDI-Mitarbeiter im Homeoffice. Aber die Kolleginnen des Service-Centers sind vor Ort und sorgen dafür, dass Post und Lieferungen immer gut funktionieren.

Ruth Auschra

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