Elektronische Arztvernetzung erleichtert den Praxisalltag

Gerade in Zeiten des Coronavirus ist jede Entlastung im Praxisalltag von Nutzen, die zu schnellen und unbürokratischen Arbeitsabläufen führt. Die elektronische Arztvernetzung der Vertragspartner AOK, MEDI und Hausärzteverband in Baden-Württemberg bringt hier Vorteile.

Ihre Praxis nimmt noch nicht an der elektronischen Arztvernetzung (eAV) teil? Hier erfahren Sie, welche Vorteile Ihre Praxis von einer Teilnahme an unserer eAV hat.

Noch ein Plus: Wenn Sie noch vor dem 15. Mai 2020 an der eAV teilnehmen, erhalten Sie den Qualitätszuschlag in Höhe von 5 Euro auf das gesamte zweite Quartal 2020.

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„Ohne Selektivverträge könnten wir als Praxis nicht überleben“

Die Allgemeinmedizinerin Dr. Christine Blum vertritt als Beisitzerin im Vorstand von MEDI Baden-Württemberg e. V. die Interessen der angestellten Ärztinnen und Ärzte. Sie hat sich von der Orthopädie und Unfallchirurgie verabschiedet, um die Hausarztpraxis ihres Vaters zu übernehmen – und kann sich nun keine andere Art zu arbeiten mehr vorstellen.

Psychotherapie: „Der Versorgungsbedarf wird immer größer“

Claudia Bach ist psychologische Psychotherapeutin und hat zwei Praxen in Schriesheim und Weinheim im Rhein-Neckar-Kreis mit einem großen Team von zehn angestellten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie drei Assistentinnen und einer Sekretärin für das Praxis- und Qualitätsmanagement. Seit drei Jahren engagiert sich die 37-Jährige bei Young MEDI, denn Herausforderungen für die psychotherapeutische Versorgung gibt es genug. Im MEDI-Interview erzählt Bach von der großen Unsicherheit mit der Finanzierung der Weiterbildung zur Fachpsychotherapeutin und zum Fachpsychotherapeuten, vom wachsenden Versorgungsumfang und von der zunehmenden Bürokratie.

Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz: MEDI droht mit Korbmodell

Die fachübergreifenden Ärzteverbände MEDI GENO Deutschland e. V. und MEDI Baden-Württemberg e. V. kritisieren den Referentenentwurf zum Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz des Bundesministeriums für Gesundheit, der am vergangenen Samstag bekannt wurde, scharf. Der Verband spricht von einem “Generalangriff auf den Sicherstellungsauftrag“ und kündigt an, das sogenannte Korbmodell in Erwägung zu ziehen.