Schutzmaßnahmen: Tür zur Praxis verschließen

Ein Aushang an der Praxistür reicht nicht immer aus, um Patientinnen und Patienten zum Umkehren zu bewegen. Wenn ein Patient mit oder ohne Erkältungssymptome die Praxis betreten hat und später positiv auf COVID-19 getestet wird, müssen die Praxismitarbeiter 14 Tage in Quarantäne.

Lösung:
Die Tür zur Praxis wird verschlossen, ein Aushang informiert über den Sinn der Maßnahme. Ein Hinweisschild fordert zum Klingeln auf. Über die Sprechanlage wird der Patient aufgefordert, sich in der Praxis telefonisch zu melden. Bis auf ganz wenige Ausnahmen kann das Anliegen telefonisch bearbeitet werden. Grundsätzlich rät MEDI-Chef Dr. Werner Baumgärtner allen Kolleginnen und Kollegen: „Wer eine Praxis betreten möchte, muss eine Schutzmaske tragen.“

Kommentar:
Zu diesen massiven Einschränkungen müssen aktuell viele Praxen greifen, um das Ansteckungsrisiko für Patientinnen, Patienten und Praxisteams zu minimieren. Andernfalls droht die Gefahr, dass Praxen geschlossen werden müssen und medizinisches Personal in Quarantäne muss.

Bitte beachten: Das Wissen über das neue Coronavirus wächst, der Wissensstand verändert sich manchmal sehr schnell. Informationen haben also in Zeiten von Corona eine kurze Halbwertszeit. Wir bemühen uns, jede praktikable Idee bis ins letzte Detail auch daraufhin zu prüfen, ob sie juristisch tragfähig ist. Unterstützen Sie uns mit Ihren Hinweisen und Tipps – danke!

Social Media

Folgen Sie uns auf unseren Plattformen.

Aktuelle MEDI-Times

MEDI-Newsletter

Mit dem kostenfreien MEDI-Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über aktuelle Themen und die neuesten Angebote. Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden!

Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden.*

Auf Facebook kommentieren!

„Ärztinnen und Ärzte wollen sich um Menschen kümmern, nicht um Bürokratie“

Seit nunmehr zwölf Jahren arbeitet Alexander Bieg für die MEDIVERBUND AG. Als Abteilungsleiter für Versorgungsstrukturen (MVZ) und Organisationsentwicklung liegt sein Fokus auf der Schaffung effizienter Strukturen und der Optimierung abteilungsübergreifender Prozesse. Seine Arbeit umfasst die Beratung, Gründung und den Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) ebenso wie die Einführung neuer Tools für möglichst reibungslose Abläufe.

Elektronische Patientenakte: MEDI plant bundesweite Kampagne zur Patientenaufklärung

Die fachübergreifenden Ärzteverbände MEDI GENO Deutschland e. V. und MEDI Baden-Württemberg e. V. sehen die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) ab Mitte Januar 2025 sehr kritisch. Die digitale Akte sei weder technisch noch strukturell ausgereift. Ein finanzieller Ausgleich für den erheblichen Mehraufwand in den Praxen ist laut Ärzteverbände zudem nicht vorgesehen. Auch über die Transparenz stigmatisierender Diagnosen beispielsweise durch Einsicht in Medikationslisten sollten Patientinnen und Patienten informiert werden. Parallel zur Aufklärungskampagne der Bundesregierung plant MEDI in den kommenden Wochen eine eigene bundesweite Patientenaufklärung in den Praxen.