Musterklage zum TI-Konnektor steht

Trotz Fristverlängerung durch den Gesetzgeber macht MEDI-Chef Dr. Werner Baumgärtner ernst mit seiner Klage gegen die Telematikinfrastruktur. „Wir gehen zwei unterschiedliche Klagewege wegen der nicht erstatteten Kosten durch die KV Baden-Württemberg“, erklärt er.

Dabei handelt es sich zum einen um eine Widerspruchsklage und zum anderen um eine Feststellungsklage. „Im Verfahren wird sich zeigen, welcher Weg juristisch sinnvoll und möglich ist“, so der MEDI Vorstandsvorsitzende.

Mehr Details dazu gibt Baumgärtner in seinem aktuellen Video. Hier erklärt er auch, was betroffene MEDI-Praxen tun sollten.

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2 Kommentare

  1. Michael Eckstein

    MEDI macht was!!
    Die Mehrheit der Kollegen ist beim Thema TI weiterhin sehr skeptisch und sehr viele Kollegen werden den Konnektor nicht installieren – trotz der Drohung eines 1%-Honorarabzugs. Die Installation inklusive aller Folgekosten ist meist deutlich mehr als 1% des KV-Honorars. Wir (MEDI) raten auch weiterhin von einer Installation ab. Besonders bei Praxen, die viele Patienten in der HZV oder in Facharztverträgen eingeschrieben haben.
    Schimpfen über TI allein nützt aber nichts. Viele reden nur – wir tun was! MEDI wird Musterklagen führen. Vielleicht können wir dadurch die Fortführung dieses Unsinns verhindern.

    Antworten
  2. Norbert Kirchenbauer

    Vielen Dank für das organisierte Engagement von Medi/Herrn Baumgärtner. Wir werden durch die Telematik in einen zusätzlichen (Verwaltungs- und Kosten-) Aufwand getrieben, von dem allein die Kassen etwas haben.
    Die Patientenversorgung und unsere Arbeit werden im Alltag dadurch keinen Deut besser oder leichter. Alleine können wir wenig dagegen machen. Die KV lässt uns im Stich. Gut, dass Medi sich für uns und mit uns wehrt.

    Antworten

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