Neue Seminare »made by MEDI«

Das MEDI-Team um Angelika Bölhoff plant Veranstaltungen, die sich vom üblichen Seminareinerlei abheben. Beispiele sind die Deeskalationstrainings, Seminare zur Resilienz und zur IT-Sicherheit in der Praxis. Erstes Highlight war ein Diabetes-Update im Juli.Die Moderation dieser Halbtagesfortbildung am 25. Juli, die von 15 bis 20 Uhr zu Fragen rund um Diabetes mellitus stattgefunden hat, übernahm MEDI-Vorstandsmitglied Dr. Markus Klett. Der Facharzt für Allgemeinmedizin betreut selbst viele Diabetiker und weiß, wo die Kollegen der Schuh drückt.Die Referenten stammten aus Klinik und Praxis. Vielen dürfte auch MEDI-Arzt Dr. Erik Wizemann bekannt sein, der in seiner Herrenberger Praxis einen diabetologischen Schwerpunkt mit Stoffwechsel- und Diabetesambulanz aufgebaut hat. Er hielt zwei Vorträge: einen zur bedarfsorientierten Insulintherapie bei Typ-II-Diabetikern und einen zu seinem Spezialgebiet, der kontinuierlichen Gewebsglukosemessung.Ein Highlight war auch das Thema „Diabetischer Fuß – News & Facts 2018“ von Prof. Dr. Ralf Lobmann. Der Ärztliche Direktor der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Geriatrie hat sich die Senkung der Amputationsrate bei Diabetikern auf die Fahnen geschrieben.Resilienz – das Team stärkenAuch das Thema Resilienz ist neu im MEDI-Angebot. Ein durchaus persönliches Seminar, das konsequent mit dem individuellen Einchecken beginnt: Wo stehe ich körperlich, emotional und intellektuell? Wie geht es mir gerade? Inhaltlich geht es nicht nur um Stressbewältigung, sondern auch um Dinge wie nachhaltige Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und persönliches Wachstum. Der Umgang mit Emotionen wie Wut, Trauer, Angst, Freude und Scham zieht sich durch das Seminar.Wie gelingt es, die Stärken der Teams zu fördern? Seminarleiter Michael Sudahl gibt zu, dass auch er keinen ultimativen Tipp hat, um aus einem Arbeitstag in der Praxis einen entspannten Wellnesstag zu basteln. „Aber wir können gemeinsam Strategien erarbeiten, wie man seine Stärken einsetzen kann“, beschreibt er und ergänzt: „Wir können alle lernen, gelassener mit anstrengenden Situationen umzugehen.“So, wie zum Beispiel Isabelle Fretz aus der Praxis Dr. Limberg in Bad Wildbad. Sie fand, dass sich der Kurs von den üblichen Seminaren abhob. „Es ging in erster Linie um Selbstwahrnehmung“, berichtet sie. „Das Seminar hat mir gezeigt, welche Ressourcen ich nutzen kann und was wichtig ist, um in Balance zu bleiben“, verdeutlicht die Fachwirtin für die ambulante medizinische Versorgung. Wobei man schnell merkt, dass bei ihr die Balance passt: Fretz erzählt von einem tollen privaten Umfeld, von zwei Pferden, die für Ausgleich sorgen, und von einem super Chef, mit dem die Arbeit Spaß macht.Andere Teilnehmerinnen tragen andere Päckchen mit sich herum. „Was geschehen ist, kann ich nicht ändern“, weiß Sudahl, „aber ich kann mich für die Zukunft präparieren.“Ruth Auschra

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„Ohne Selektivverträge könnten wir als Praxis nicht überleben“

Die Allgemeinmedizinerin Dr. Christine Blum vertritt als Beisitzerin im Vorstand von MEDI Baden-Württemberg e. V. die Interessen der angestellten Ärztinnen und Ärzte. Sie hat sich von der Orthopädie und Unfallchirurgie verabschiedet, um die Hausarztpraxis ihres Vaters zu übernehmen – und kann sich nun keine andere Art zu arbeiten mehr vorstellen.

Psychotherapie: „Der Versorgungsbedarf wird immer größer“

Claudia Bach ist psychologische Psychotherapeutin und hat zwei Praxen in Schriesheim und Weinheim im Rhein-Neckar-Kreis mit einem großen Team von zehn angestellten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie drei Assistentinnen und einer Sekretärin für das Praxis- und Qualitätsmanagement. Seit drei Jahren engagiert sich die 37-Jährige bei Young MEDI, denn Herausforderungen für die psychotherapeutische Versorgung gibt es genug. Im MEDI-Interview erzählt Bach von der großen Unsicherheit mit der Finanzierung der Weiterbildung zur Fachpsychotherapeutin und zum Fachpsychotherapeuten, vom wachsenden Versorgungsumfang und von der zunehmenden Bürokratie.

Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz: MEDI droht mit Korbmodell

Die fachübergreifenden Ärzteverbände MEDI GENO Deutschland e. V. und MEDI Baden-Württemberg e. V. kritisieren den Referentenentwurf zum Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz des Bundesministeriums für Gesundheit, der am vergangenen Samstag bekannt wurde, scharf. Der Verband spricht von einem “Generalangriff auf den Sicherstellungsauftrag“ und kündigt an, das sogenannte Korbmodell in Erwägung zu ziehen.