Ganz schön viele Vorteile!

Ins Leben gerufen wurde der MEDI Verbund als Parallelorganisation zum KV-System. Einen Namen gemacht hat er sich als Protestorganisation. Mittlerweile profitieren MEDI-Mitglieder von Angeboten, die ihnen kein anderer Verband in dieser Fülle bietet.Politisches EngagementMEDI Baden-Württemberg setzt sich in erster Linie für bessere Bedingungen in den Praxen ein. „Wir wollen ein Ende der Honorarbudgets und feste und angemessene Preise der ärztlichen Arbeit. Nur so können wir die ambulante wohnortnahe Versorgung erhalten“, erklärt MEDI-Chef Dr. Werner Baumgärtner.Fachübergreifende LobbyarbeitHausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten sind bei MEDI gleichwertig. Der Hausarzt-Facharzt-Konflikt und Fachgruppenegoismen haben die KBV politikunfähig gemacht und schwelen in vielen KVen. Baden-Württemberg macht vor, wie es anders geht.Streikrecht ohne ZulassungsentzugLange Zeit hat MEDI auf einen flächendeckenden Systemausstieg hingearbeitet. Inzwischen setzt der Verband Hausarzt- und Facharztverträge um, die den teilnehmenden Praxen höhere Honorare und mehr Planungssicherheit bringen. „Zudem kämpfen wir um ein Streikrecht für Niedergelassene, ohne unsere Zulassung zu riskieren. Hier klagen wir durch alle Instanzen“, sagt Baumgärtner.Arbeit in der ÄrzteschaftMEDI engagiert sich in allen ärztlichen Körperschaften und hat auf Bundesebene zusammen mit einigen Genossenschaften „MEDI GENO Deutschland“ gegründet. MEDI GENO betreut rund 17.000 Ärzte und Psychotherapeuten und setzt sich zum Beispiel für den Erhalt der PKV und der GOÄ ein. Werner Baumgärtner hat daran mitgewirkt, dass der letzte GOÄ-Entwurf gestoppt wurde. Nun begleitet er mit anderen Verbandsvorsitzenden die Neufassung der GOÄ.Honorarverluste ausgeglichenMEDI engagiert sich auch in der KVBW. Das nützt allen Praxen und nicht nur einzelnen Fachgruppen. „Mit unserer Hilfe konnte die KVBW in der letzten Legislatur große Honorarverluste aus den Jahren 2008/2009 ausgleichen“, erinnert Baumgärtner. Alle Praxen haben dadurch bessere Einnahmen. Die Honorarpolitik von MEDI lautet: keine Umverteilung, sondern asymmetrische Verteilung der Honorarzuwächse und dadurch mehr Planungssicherheit für die Praxen.60 Millionen Euro dank »Baumgärtner-Urteil«Dank einer Musterklage von Werner Baumgärtner haben im Jahr 2010 Praxen in Baden-Württemberg, die Einspruch eingelegt haben, Honorarnachzahlungen von rund 60 Millionen Euro bekommen. Bundesweit einmalig war, dass sich die Kassen daran zur Hälfte beteiligt hatten.Nur in Baden-Württemberg: Hausarzt- und FacharztverträgeDank MEDI gibt es hierzulande neben den gesetzlich vorgeschriebenen Hausarztverträgen auch Facharztverträge. Das ist deutschlandweit einzigartig!» Freundlicher Service und schnelle Lieferung beim Praxisbedarf « Verena Wörner, MFA im Vaisana Ärztehaus, Vaihingen an der Enz30 Prozent mehr HonorarIn den Hausarzt- und Facharztverträgen erzielen die Teilnehmer Fallwerte, die im Durchschnitt 30 Prozent über dem KV-Niveau liegen. Dadurch steigen die Praxiseinnahmen, die Praxen haben mehr Planungssicherheit und werden für Nachfolger attraktiver!Keine HonorarbudgetsDank der Hausarzt- und Facharztverträge sind Ärzte erstmals seit 40 Jahren aus der Honorarbudgetierung herausgekommen! Die Kassen tragen das Fallzahlrisiko und jeder abgerechnete Fall wird ohne Fallzahlzuwachsbegrenzung bezahlt.Starke HausarztverträgeOhne MEDI würden die Hausarztverträge in Baden- Württemberg unter den politischen Voraussetzungen und der Gegenwehr von Krankenkassen, KVen und der IT-Industrie genauso schleppend laufen wie in vielen anderen Bundesländern auch.» Mit doc.star entfallen die Updates und wir gestalten die Software mit« Dr. Christoph Kaltenmaier, AglasterhausenUmfassender ServiceUnsere Vertragsabteilung steht Mitgliedern, die an den Hausarzt- und Facharztverträgen teilnehmen, täglich zur Verfügung. Wir bieten Vertragsschulungen für Behandler und MFAs an. Sie und Ihr Team können sich auch von 8 bis 17 Uhr kostenfrei an unser Service- Center wenden.EFA® entlastet FachärzteNeben der VERAH in den Hausarztverträgen gibt es Dank MEDI die EFA® (Entlastungsassistentin in der Facharztpraxis) in den Facharztverträgen. Sie durchläuft eine spezielle Ausbildung und wird von den Kassen vergütet. Unser MEDI-Institut IFFM arbeitet zusammen mit den Facharztverbänden und der Landesärztekammer die entsprechenden Curricula aus.Günstige FortbildungenFür MEDI-Fortbildungen zahlen Mitglieder und ihre Praxisteams weniger oder nichts.IT-Vernetzung„Unsere Praxen kommunizieren hauptsächlich noch per Fax. Das kann nicht so bleiben“, kritisiert Baumgärtner. MEDI vernetzt Praxen elektronisch miteinander, unabhängig von ihrer Praxissoftware. „Damit sind wir auf Augenhöhe mit Kliniken, Kapitalgesellschaften und anderen im Gesundheitsmarkt.“ Vernetzte Praxen über alle Arztgruppen sind neben den Hausarzt- und Facharztverträgen der beste Schutz davor, dass Krankenhäuser in die ambulante Versorgung drängen. „Wir weiten unser Vernetzungsprojekt Heilbronn auch auf andere MEDI-Regionen aus. Außerdem gestalten wir unsere Website www.medi-verbund.de neu und arbeiten an einer MEDI-App.“Eigene PraxissoftwareDer MEDI Verbund sucht nach Lösungen für eine eigene, sichere und webbasierte Praxissoftware, die den MEDI-Mitgliedern auch eine barrierefreie Abrechnung der Selektivverträge ermöglicht. Dadurch machen sich Ärzte und Psychotherapeuten, die an Selektivverträgen teilnehmen, unabhängig von den IT-Herstellern – auch in Bezug auf die Kosten.»Arztpraxen 2020«Junge Ärzte scheuen oft das unternehmerische Risiko oder möchten gerne in Teilzeit arbeiten. „Arztpraxen 2020“ hilft MEDI-Mitgliedern, Medizinische Versorgungszentren (MVZs) nach dem freiberuflichen MEDI-Konzept aufzubauen. Diese MVZs gehören freiberuflich tätigen Ärzten und/oder beschäftigen solche. So steigt der Marktwert einer Praxis für Nachfolger und die Patienten werden weiter ambulant versorgt.Sie profitieren von den MEDI-Projekten„Wir haben mit dem MEDI Baden-Württemberg e.V. und der MEDIVERBUND AG zwei Standbeine geschaffen: politische Lobbyarbeit und wirtschaftliche Geschäftsfelder. Beide sind voneinander getrennt“, erklärt Baumgärtner. Die AG gehört zu 100 Prozent dem Verein, also den MEDI-Mitgliedern. Die Einnahmen der AG fließen in Projekte, die den Mitgliedern auch wirtschaftlich nutzen. Beispielsweise kosten die Verhandlung und Umsetzung eines Facharztvertrags rund 1 Million Euro!Eigener PraxisbedarfDank MEDI bekommen Mitglieder Praxis- und Sprechstundenbedarf günstiger und werden gut betreut.Bessere VersicherungstarifeMEDI-Mitglieder bekommen eine unabhängige Beratung und zahlen günstige Tarife, besonders bei Berufshaftpflicht und Nachhaftung.» Dank guter Beratung habe ich nun den besseren und günstigeren Versicherungsschutz« Dr. Michael Ruland, MünchingenJuristische und betriebswirtschaftliche BeratungDer MEDI Verbund beschäftigt eigene Experten zu juristischen und betriebswirtschaftlichen Fragen.Eigenes Mitglieder-MagazinDie MEDITIMES informiert Sie viermal im Jahr über alle MEDI-Projekte und -Aktivitäten.

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Daniela-Ursula Ibach ist Allgemeinmedizinerin und Psychotherapeutin. Sie ist für die Finanzen im Vorstand der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg zuständig. Seit mehr als 20 Jahren engagiert sich die Ärztin für MEDI und tritt für den Verbund auch dieses Jahr für eine weitere Amtsperiode an.Welche Themen beschäftigen sie aktuell? Und warum will sie sich für die Ärzteschaft und die junge Generation engagieren. Im Podcast mit MEDI gibt sie spannende Antworten.

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Dr. Wolfgang Miller ist MEDI-Gründungsmitglied und seit 1996 in der Ärztekammer aktiv. Seit vier Jahren ist er Vorsitzender des Vorstands der Landesärztekammer. Der praktizierende Orthopäde und Unfallchirurg tritt bei der Wahl für MEDI für eine weitere Amtsperiode an. Wie sieht seine Bilanz der vergangenen vier Jahre aus und welche Herausforderungen sieht er für die Ärzteschaft in der Zukunft? Im Podcast mit MEDI stellt er sich den wichtigen Fragen.

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Dr. Cathérine Hetzer-Baumann gehört mit 40 Jahren zu den jungen Niedergelassenen und engagiert sich berufspolitisch als Sprecherin bei Young MEDI. Die Allgemeinmedizinerin aus Altenriet im Landkreis Esslingen stellt sich für die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg zur Wahl. Sie wünscht sich für die Ärzteschaft mehr Wertschätzung und eine Ärztekammer, die schneller agiert und sich politisch mehr einmischt.