Berlin (pag) – Den Honorarberichten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zufolge konnten sowohl im zweiten als auch im dritten Quartal 2015 nahezu alle Arztgruppen höhere Umsätze erzielen.



Generell hat sich der Honorarumsatz je Arzt im zweiten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,3 Prozent erhöht (um 1.201 Euro auf 53.074 Euro). Der Umsatz je Behandlungsfall stieg um 3,2 Prozent.
Geringer war mit 0,7 Prozent der Anstieg des Honorarumsatzes je Arzt im dritten Quartal 2015 – allerdings ist hier der Umsatz je Behandlungsfall um 2,9 Prozent gestiegen.


Dabei liegen die Ärzte und Psychotherapeuten in Baden-Württemberg im zweiten Quartal 2015 geringfügig unter dem Bundesdurchschnitt: Um 971 Euro (+2 Prozent) auf 48.557 Euro hat sich der Honorarumsatz je Arzt hier erhöht. Über dem Durchschnitt liegen die Baden-Württembergischen Ärzte hingegen beim Honorarumsatz je Behandlungsfall: Ein Plus von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal verbuchen die Niedergelassenen.


Auch im dritten Quartal konnten die Mediziner im Süden ihren Umsatz je Arzt erhöhen: Um 301 Euro (+0,6 Prozent) auf 47.312 Euro. Der Honorarumsatz je Behandlungsfall ist um 3,2 Prozent (+2,05 Euro auf 66,82 Euro) gestiegen.


Die Honorarberichte zeigen auch die 20 häufigsten Behandlungsanlässe in 31 Fachbereichen. Neben Rückenschmerzen, Bluthochdruck und Depressionen behandeln Ärzte zunehmend auch Adipositas, Diabetes, Arthrose des Kniegelenks und Schilddrüsenerkrankungen.