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Schlaganfall-Risikoanalyse

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Der Ärzteverbund MEDI Südwest unterstützt seit Februar 2009 eine Untersuchung zur Früherkennung von Vorhofflimmern.
Vorhofflimmern ist eines der gefährlichsten Symtome, das zu einem Schlaganfall führen kann.

Worum geht es bei beim Verfahren zur Erkennung von Vorhofflimmern?


Bei der Bekämpfung von Herzinfarkt und Hochdruckherz wurden in den letzten Jahrzehnten derart enorme Erfolge erzielt, dass die Mehrzahl der heute lebenden Mitteleuropäer nahe an eine durchschnittliche Lebenserwartung von 80 Jahre kommen und diese sogar vielfach überschreiten. Älter werdend, erreichen aber immer mehr der Senioren das Stadium zusätzlicher gesundheitlicher Komplikationen, und diese beinhalten vor allem das so genannte Vorhofflimmern.

Die Gefahr für Vorhofflimmern steigt nicht nur mit dem Alter sondern betrifft auch Menschen, die ansonsten gesundheitsmäßig zu beneiden sind: Sportler! Erstaunlicherweise sind diese sonst vorbildlich fitten Menschen gerade für Vorhofflimmern besonders empfänglich – schon in jüngeren Jahren!

Bei der Rhythmusstörung Vorhofflimmern schlägt der Herzvorhof nicht mehr im Gleichklang mit der Herzkammer sondern gänzlich ungeregelt in verschieden schnellen Serien, die dem Herzen die wertvolle Arbeit dieser Zusatzpumpe rauben.

  • Diese Störung kann ständig vorliegen, dann ist sie sofort in jedem Routine-EKG festzustellen und kann einer angemessenen Behandlung zugeführt werden.
  • Oder aber das Vorhofflimmern tritt nur ab und zu auf, so dass der Patient möglicherweise immer dann wenn ein EKG, auch ein Langzeit-EKG, abgeleitet wird, gerade keine Störung hat.


Die üblichen Symptome sind trügerisch: Luftnot, Herzstolpern, Schwindel u.ä. können ohne Vorhofflimmern vorliegen, und Vorhofflimmern kann auch ohne Symptome auftreten – die Gefahr dieser Rhythmusstörung: Hirnschlag oder kleinste Hirn“schlägele“, die zu Demenz führen, ist so oder so dieselbe!

Es tut also Not, eine Diagnosemöglichkeit zu haben, die es schafft diese Krankheit auch dann zu diagnostizieren, wenn gerade Ruhe herrscht, obwohl der Patient sonst an Vorhofflimmern leidet. Den Weg zur Lösung hat die Mathematik frei gemacht! Durch spezielle Rechenmethoden kann nun mit fast 90%iger Genauigkeit aus einer 60min Aufzeichnung das Vorliegen der Vorhofinstabilität festgestellt werde, auch dann, wenn während dieser Zeit gerade kein Flimmern vorliegt. Es gelingt also mit diesem Schlaganfall-Risiko-Analysator (SRA) Therapienotwendigkeiten zu errechnen, noch bevor die Gefahr bereits zugeschlagen hat.

Dieses neue Gerät ist bereits in einigen Praxen auch in Rheinland-Pflaz eingeführt worden, wobei jedoch diese Innovation z.Zt nur von Privatkassen und als bislang einzige gesetztliche Kasse von der Kaufmännischen Krankenkasse bezahlt wird. Auf den Kassenpatienten kommen Kosten von weniger als 60,- EUR zu.

Dr. Günter K. Theis, Pirmasens

Weitere Informationen zur Schlaganfallprävention und Risikoanalyse

1182 Apoplex: Die Schlaganfall Risiko-Analyse SRA

1183 Apoplex: Patienten-Flyer SRA


1184 Apoplex-Faltblatt: Schlaganfall Risiko-Analyse SRA


1185 Apoplex: SRA aus medizin. u. ökonom. Blickwinkel


1187 Apoplex: Prävention zahlt sich aus


1186 Forum Sanitas: Sonderveroeffentlichung 2008_III


1181 KKH-Flyer: Dem Schlaganfall vorbeugen


Folgende MEDI-Ärzte führen ein Screening zur Früherkennung von Vorhofflimmern durch:

55232 Alzey, Ostdeutsche Straße 4:
Dr. med. Ralf Schneider (Tel.: 06731-2601)

66914 Waldmohr, Gabelsbergerstraße 11
Dr. med. Dieter Frego (Tel.: 06373-893660)

66953 Pirmasens, Volksgartenstraße 23
Dr. med. Günter Karl Theis (Tel.: 06331-76005)

67659 Kaiserslautern, Stauchwiesen 38
Dr. med. Stefan Helbig (Tel.: 06301-8383)

76877 Offenbach/Qu., Hauptstraße 85A
Dr. med. Stefan Pister (06348-9831-0)

Die Liste wird kontinuierlich erweitert: Schauen Sie wieder vorbei.

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