17.02.12 - Eine neue Kooperation soll Patienten helfen, bei denen Therapien trotz aller Bemühungen zu keinem nachhaltigen Erfolg geführt haben: Das Robert-Bosch-Krankenhaus, der Ärzteverbund MEDI Baden-Württemberg und die Bosch BKK haben jetzt vereinbart, diese Patienten innerhalb von zwei Wochen an Spezialisten im Krankenhaus zu vermitteln.
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01.02.12 - Gesundheitsminister Daniel Bahr setzt bei der hausärztlichen Versorgung in Deutschland auf mehr Vielfalt und Regionalität: Die Hausarzt- und Facharztverträge in Baden-Württemberg sind Vorreiter für neue, patientenorientierte Versorgungsstrukturen, sagte der Minister am Mittwoch (01.02.2012) anlässlich eines Besuches einer Hausarztpraxis in Stuttgart. Der Hausarztvertrag, den die AOK mit dem Hausärzteverband und MEDI im Lande vor mehr als drei Jahren geschlossen hat, rückt den Hausarzt als Lotsen in den Mittelpunkt der ärztlichen Versorgung. Mittlerweile nehmen über einer Million Versicherte der AOK und mehr als 3.500 Hausärzte daran teil.
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16.01.12 - Vor mehr als drei Jahren hat die AOK Baden-Württemberg gemeinsam mit MEDI Baden-Württemberg und dem Deutschen Hausärzteverband einen Vertrag für eine neue hausärztliche Versorgung im Land geschlossen. Das Ziel: Der Hausarzt soll als Lotse in den Mittelpunkt der ärztlichen Versorgung rücken. Bei einem Erfahrungsaustausch am 16. Januar in Waiblingen informierte sich Frau Ministerin Altpeter über die Einführung des Vertrages und die Umsetzung in der Praxis. Die Ministerin zeigte sich erfreut darüber, wie sich die neue Vertragsform in die Versorgungslandschaft einfügt und war beeindruckt von den landesweit über eine Million eingeschriebenen Versicherten und über 3.500 teilnehmenden Hausärzten. Im Kreis Ludwigsburg/Rems-Murr nehmen sogar jeder dritte AOK-Versicherte und zwei Drittel aller Hausärzte an dem Vertrag teil.
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05.01.12 - Der Vorsitzenden von MEDI Deutschland, Dr. Werner Baumgärtner, sieht die Ursache der hohen Bürokratie im Gesundheitswesen im Sachleistungssystem und in dessen gesetzlichen Vorgaben zur Umsetzung. „Bei Krankenkassen, in den KVen, Krankenhäusern, Arztpraxen und in allen möglichen Gremien findet eine stetige Umsetzungsbürokratie statt, die Zeit und Geld frisst“, so der MEDI Chef. Damit reagiert er auf die aktuelle A.T. Kearney-Studie zur Bürokratie im Gesundheitswesen.
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20.12.11 - Das Ergebnis der Musterklage des MEDI Vorsitzenden Dr. Werner Baumgärtner gegen die Honorarpolitik des früheren KV-Vorstands wurde nun umgesetzt. Die KV Baden-Württemberg (KVBW) hat sich im Rahmen eines Gesamtpakets zum Honorar 2012 darauf geeinigt, dass Niedergelassene in allen vier Regierungsbezirken Nachzahlungen erhalten. MEDI hat die Klage finanziert, der Deutsche Hausärzteverband im Land hat seine Mitglieder ebenfalls zum Widerspruch aufgerufen. „Dieses Urteil ist bundesweit einmalig und wir freuen uns sehr, dass die KV und alle Beteiligten es in unserem Sinne umsetzen“, so Baumgärtner. Allerdings haben nur Niedergelassene, die Widerspruch eingelegt haben, einen Anspruch auf Nachzahlungen.
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19.12.11 - Heute startet mit dem Online-Forum www.pnp-forum.de ein neuer Service der Vertragspartner zum Facharztvertrag für Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie (PNP-Vertrag). Ärzte und Therapeuten bekommen nun die Möglichkeit, sich einfach und zeitnah unter Kollegen auszutauschen und von Vertragsexperten Antworten auf ihre Fragen zu erhalten.
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22.11.11 - Mit Blick auf das Versorgungsstrukturgesetz (VStG) hat der Vorstand von MEDI Deutschland die Aufnahme von Ärztenetzen und Verbünden als Vertragspartner ins SGB V gefordert. „Sie spielen bereits seit Jahren eine wichtige Rolle in der medizinischen Versorgung und werden durch den zunehmenden Abschluss von Selektivverträgen in Zukunft immer wichtiger“, erklärte der MEDI Vorsitzende bei der Vorstandssitzung in Stuttgart.
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17.11.11. - Die Delegiertenversammlung von MEDI Baden-Württemberg sieht die geplante gevko-Schnittstelle und Teile des Versorgungsstrukturgesetzes (VStG) kritisch. 51 Delegierte haben gestern Abend in Stuttgart den Vorstand einstimmig aufgefordert, sich für eine feste Vergütung im Kollektivvertrag, für die Wahlfreiheit der Ärzte bei der Kostenerstattung und für ein Ende der politischen Behinderung von Selektivverträgen einzusetzen.
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09.11.11 - Die MEDIVERBUND AG wurde im Bereich Qualitätsmanagement für weitere drei Jahre nach ISO 9001:2008 zertifiziert. Die Reziertifizierung wurde erweitert auf die Bereiche Dienstleistungen im Gesundheitswesen, Versorgungsverträge, Abrechnungen, Fortbildung von Ärzten und Praxisteams, Marketing im medizinischen Bereich und Geschäftsbesorgung für Verbände.
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08.11.11 - Der Vorsitzende von MEDI Deutschland, Dr. Werner Baumgärtner, zeigt sich "tief erschüttert" über den Tod des ehemaligen Präsidenten der Bundesärztekammer, Prof. Jörg-Dietrich Hoppe. Dieser war gestern im Alter von 71 Jahren verstorben.
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26.10.11 - Der neue Facharztvertrag für Psychiater, Neurologen und Psychotherapeuten (PNP-Vertrag) nach § 73c SGB V scheint bei Ärzten und Therapeuten gut anzukommen: Zwei Wochen nachdem der Vertrag unterzeichnet wurde und die MEDIVERBUND AG die Infopakete an die Praxen verschickt hatte, meldeten sich bereits fast 600 Mediziner, Psychotherapeuten und Praxismitarbeiterinnen zu Vertragsschulungen an.
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25.10.11 - MEDI Deutschland beteiligt sich nicht an der gemeinsamen Resolution von Bundesärztekammer, der Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der ärztlichen Spitzenverbände. „Wir können die Resolution nicht mittragen, da sie keine einzige unserer Kernforderungen enthält“, erklärt der MEDI Vorsitzende Dr. Werner Baumgärtner. „Dabei handelt es sich um Forderungen, die die Rahmenbedingungen in den Praxen verbessern würden, die längst überfällig wären, aber in der Resolution mit keinem Wort erwähnt wurden“, moniert er.
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24.10.2011 - Aus der Arbeitsgemeinschaft MEDI Deutschland ist nun ein Verein entstanden: Neun Ärzteverbände aus acht Bundesländern, darunter hauptsächlich MEDI Verbünde, haben sich zum MEDI Deutschland e.V. zusammengeschlossen. Hessenmed, der Landesverband Praxisnetze Nordrhein-Westfalen (LPNRW), MEDI Baden-Württemberg, MEDI Bayern, MEDI Berlin Ärzteinitiative, MEDI Güt, MEDI Mecklenburg-Vorpommern, MEDI Südwest und der MEDI Verbund Brandenburg möchten unter dem neuen Dach ihre berufspolitischen Ziele effektiver bündeln. Die Verbände vertreten bundesweit rund 14.000 niedergelassene Mediziner und Psychotherapeuten. Sitz des Vereins ist Berlin.
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14.10.11 - Der Deutsche Hausärzteverband und MEDI Deutschland bekräftigen ihre Kritik am umstrittenen gevko-Projekt. „Die aufgeregte Replik aus der KBV und der Telematik-ARGE der Kassenärztlichen Vereinigungen gibt uns recht. Wir wissen, dass die Kassen und die KBV alle neuen Verträge ausschließlich nach dem neuen gemeinsamen Standard umzusetzen wollen“, sagten der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, und Dr. Werner Baumgärtner, Vorsitzender von MEDI Deutschland. „Eine IT-Struktur für Selektivverträge zu schaffen ist jedoch nicht originäre Aufgabe der KBV sondern der Selektivvertragspartner.“
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12.10.11 - Der Deutsche Hausärzteverband und MEDI Deutschland kritisieren massiv die Bereitschaft der KBV, dem AOK-Bundesverband und den Ersatzkassen direkten Datenzugriff auf Praxiscomputer zu verschaffen. „Die KBV gibt ärztliche Interessen preis, indem sie das umstrittene gevko-Projekt unterstützt. Die KBV-Führung zeigt damit ebenso wie mit ihrem Jubel zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte wie weit sie von der Realität in deutschen Arztpraxen entfernt ist“, sagten der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt und Dr. Werner Baumgärtner, Vorsitzender von MEDI Deutschland.
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11.10.11 - Mit der Vertragsunterschrift am Montag (10.10.2011) in Stuttgart startete offiziell ein neuer Facharztvertrag nach §73c SGB V zur besseren Versorgung in den Bereichen Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie (PNP). Der Vertrag ermöglicht eine schnelle, strukturierte und flexibel auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnittene Behandlung. Mit diesem innovativen Versorgungsansatz wollen die Vertragspartner dem zunehmenden Versorgungsbedarf aufgrund psychischer Erkrankungen nachhaltiger begegnen.
Die AOK Baden-Württemberg sowie die Bosch BKK haben mit den ärztlichen und psychotherapeutischen Vertragspartnern MEDI Baden-Württemberg, Landesverband des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN), Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) sowie Freie Liste der Psychotherapeuten den Vertrag abgeschlossen. Fachärzte und Psychotherapeuten in ganz Baden-Württemberg können sich ab sofort einschreiben.
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22.09.11 - In der aktuellen Diskussion um Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) kritisiert Dr. Mathias Lohaus, Vize von MEDI Deutschland und Chef von MEDI Berlin, die Aussagen des Vorstands im Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung Gernot Kiefer. „Schon wieder fühlt sich ein hoher Kassenfunktionär berufen, auf Ärzte einzuschlagen“, so Lohaus.
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06.09.11 - „Die Krankenkassen und die Politik sind mitverantwortlich für die Rationierung im Gesundheitswesen, die sie immer wieder gebetsmühlenartig und scheinheilig beklagen“, kritisiert der Vorsitzende von MEDI Baden-Württemberg, Dr. Werner Baumgärtner. Damit reagiert er auf die Forderung des Chefs der AOK Rheinland-Hamburg, Wilfried Jacobs, wonach niedergelassenen Ärzten bei zu langen Wartezeiten die Zulassung entzogen werden soll.
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26.07.11 - Der Geschäftsführende Vorstand von MEDI Baden-Württemberg hat Ende Juli grünes Licht für die Gründung des „Instituts für fachübergreifende Fortbildung und Versorgungsforschung der MEDI Verbünde e.V.“ (IFFM) gegeben. Zu den ersten Projekten des IFFM gehört die Nachschulung von DMP- und Qualitätszirkelanforderungen. „Auch die Schnittstellen zwischen Facharzt- und Hausarztverträgen werden ein wesentliches Arbeitsfeld des IFFM sein“, erklärt der stellvertretende MEDI Vorsitzende Dipl.-Pol. Ekkehard Ruebsam-Simon.
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Das Infektionsschutzgesetz, das nach Billigung durch den Bundesrat am 8. Juli in Kraft getreten ist, schafft endlich Rechtssicherheit für die Abrechnung von Selektivverträgen nach den Paragrafen 73b und 73c SGB V. Dafür sorgt der neue Paragraf 295a, der in das Sozialgesetzbuch V eingefügt wird. Er regelt eindeutig, dass auch private Dienstleister wie die Hausärztliche Vertragsgemeinschaft (HÄVG) oder die MEDIVERBUND AG mit der Abrechnung von Leistungen im Rahmen von Selektivverträgen beauftragt werden dürfen.
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13.07.11 - Der Vorsitzende des MEDI Verbunds, Dr. Werner Baumgärtner, zeigt sich "tief erschüttert" über den Tod Dr. Ulrich Nolls. Noll war von 2004 bis 2009 der sozial- und gesundheitspolitische Sprecher der baden-württembergischen FDP-Fraktion und starb im Alter von 65 Jahren.
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08.07.11 - „Krankenkassen, die öffentlich behaupten, dass es in Deutschland zu viele Ärzte gibt, sollen endlich die Regionen benennen, auf die das zutrifft und dann ihre dortigen Mitglieder darüber informieren, dass für sie das ambulante medizinische Angebot deutlich reduziert werden soll“, erklärt der Vorsitzende von MEDI Deutschland, Dr. Werner Baumgärtner. Damit reagiert er auf das aktuelle Prognos-Gutachten im Auftrag der Krankenkassen, wonach bundesweit 12.000 Ärzte aus der kassenärztlichen Versorgung ausscheiden könnten, ohne dass es zu einer Unterversorgung kommen würde.
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04.07.2011 - Der Vorstand von MEDI Deutschland fordert die Koalition auf, die GOÄ noch in dieser Legislaturperiode zu verabschieden. „Die jetzige GOÄ ist mehr als 20 Jahre alt und die Ärzte haben ein Recht auf eine Anpassung an die heutigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“, begründet der MEDI Vorsitzende Dr. Werner Baumgärtner den Beschluss des Bundesvorstands vom Wochenende.
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24.06.11 - Der MEDI Vorsitzende Dr. Werner Baumgärtner übt harsche Kritik an der geplanten spezialärztlichen Versorgung: „Deutschland braucht weder eine neue Versorgungsebene, noch ein neues Bürokratiemonster für Facharztpraxen. Stattdessen fehlt allen Fachärzten eine feste und betriebswirtschaftlich kalkulierte Vergütung in Angleichung an das DRG-System.“
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22.06.11 - MEDI Mitglieder in Baden-Württemberg dürfen sich auf Nachzahlungen ihres Honorars freuen. Die Musterklage des MEDI Vorsitzenden Dr. Werner Baumgärtner gegen die Honorarpolitik des früheren KV-Vorstands wird nun umgesetzt. MEDI hat diese finanziert. Der Deutsche Hausärzteverband in Baden-Württemberg hat die Klage begrüßt und seine Mitglieder ebenfalls zum Widerspruch aufgerufen. „Wir sind der Meinung, dass Nachzahlungen in allen vier Regierungsbezirken stattfinden müssen“, so Baumgärtner. „Ob das gelingt, hängt jedoch von den Krankenkassen ab. Wird nur in Nordwürttemberg ausgeglichen, behalten wir uns weitere rechtliche Schritte vor.“