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Neue Facharztverträge mit Betriebskrankenkassen verbessern kardiologische und gastroenterologische Versorgung im Südwesten

Betriebskrankenkassen, MEDI Baden-Württemberg, die Landesvertretungen der Facharztverbände Berufsverband niedergelassener Kardiologen und Berufsverband niedergelassener fachärztlich tätiger Internisten sowie der Berufsverband niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands haben einen neuen landesweiten Facharztvertrag für Kardiologie und Gastroenterologie unterzeichnet. Unter dem Titel „BKK.Mein Facharzt“ können die Versicherten der teilnehmenden Betriebskrankenkassen, die bereits im Hausarztvertrag eingeschrieben sind, die Vorteile der neuen fachärztlichen Versorgung nutzen.
 
„Wir freuen uns über diesen Durchbruch: Für die Patienten bedeutet das eine optimierte Behandlungsqualität sowie strukturierte und leitlinienorientierte Versorgungspfade mit konkreten patientenbezogenen Zielen“, betont Dagmar Stange-Pfalz, Vorsitzende des Vertragsausschusses der BKK Vertragsarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg und Vorstand der BKK VerbundPlus.

Dr. Werner Baumgärtner, Vorstandsvorsitzender von MEDI Baden-Württemberg und MEDI GENO Deutschland, ergänzt: „Der Vertrag ist ein weiterer wichtiger Baustein im System der Selektivverträge. Es gibt keine Fallzahlobergrenzen und die Ärztehonorare liegen deutlich über der KV-Vergütung, sodass die Ärztinnen und Ärzte angemessen für ihre Arbeit bezahlt werden.“ Die zusätzlichen Honorare werden insbesondere durch die Vermeidung von Krankenhauseinweisungen und Doppeluntersuchungen sowie durch die wirtschaftlichen Effekte einer rationalen Pharmakotherapie ermöglicht.

Die Vergütung im neuen Facharztvertrag setzt sich zusammen aus einem sinnvollen Mix von Pauschal- und Einzelleistungsvergütungen sowie Qualitätszuschlägen. Damit wird eine leitliniengerechte Behandlung inklusive aller notwendigen Untersuchungen sichergestellt und gleichzeitig werden finanzielle Fehlanreize für unnötige Untersuchungen vermieden.

Im Fokus des Vertrages steht die Therapie der wachsenden Zahl schwerwiegender und aufwändiger Krankheitsbilder, insbesondere auch durch eine bessere Zusammenarbeit zwischen den niedergelassenen Fach- und Hausärzten. Im Gegensatz zum KV-System hat der teilnehmende Facharzt deutlich mehr Optionen, die Versorgung flexibel auf das Krankheitsbild und die Lebenssituation des Patienten abzustimmen. „Die Selektivverträge sind inzwischen eine wichtige Säule der Patientenversorgung, da hierdurch sowohl der Wettbewerb um die bessere Qualität im Gesundheitswesen als auch die ambulante Versorgung insgesamt nachdrücklich gestärkt werden“, bilanziert Baumgärtner. „Schnellerer Behandlungsbeginn, strukturiertere und flexiblere Versorgung sowie Früh- oder Abendsprechstunden für Berufstätige sind einige der Vorteile für unsere Versicherten“, ergänzt Stange-Pfalz.


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